Führung WDR 19.05.2025 [Sindorf]

 

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WDR 19.05.2026Bericht: Renate Kosanke

DO SIMMER DABEI……..

Wir waren schon mal da, aber auch ein 2. Besuch lohnt sich.

Die Rede ist vom WDR, eines der größten Funkhäuser Europas und ganz in unserer Nähe.

Nachdem die üblichen Missgeschicke mit der deutschen Bahn – Zug kommt nicht, Zug kommt doch, mit dem Bus zum Bahnhof, in letzter Sekunde ALLE den RE erreicht, -  überwunden waren, fanden wir uns mit leichter Verspätung in den Räumen des Funkhauses und wurden sehr freundlich von 2 Studenten begrüßt, die uns in den folgenden 90 Minuten über ca.300 Stufen in die diversen Studios führten. Es gab aber auch einen Aufzug.

Wir sahen uns vertraute Orte aus dem Fernsehen, wie z.B. das Studio der aktuellen Stunde, das relativ klein ist, durch viele optische Tricks aber auf dem Bildschirm viel größer wirkt. Uns wurde der Teleprompter erklärt, der uns weismachen will, dass die Sprecher frei sprechen, obwohl sie in Wirklichkeit alles ablesen. Hunderte von Scheinwerfern bedecken die Decke und leuchten alles und jeden optimal aus. Keine Schatten, keine Falten, schöne Hintergrundbilder.

Dass das alles so glatt läuft kommt aus dem Regieraum, in dem viele Menschen eng zusammen sitzen und alles über Bildschirme und Terminals lenken.
Die dort aufgestellten Kameras haben einen Wert von mehreren 100.000 Euros.

Wir erfuhren auch, dass die armen Moderatoren des um 6:30 Uhr beginnenden Morgenmagazins bereits um 2 Uhr nachts bereit stehen, um alles noch zu checken und zu proben. Also nicht gerade ein Traumjob. Alles wirkt auf dem Bildschirm so perfekt und leicht, aber es steckt eine minutiöse Planung dahinter, um dem Zuschauer eine Illusion aufzubauen.

Nach den Fernsehstudios ging es noch zum Rundfunk. Der große Sendesaal war leider durch eine Probe belegt. Aber uns wurde das Tonstudio gezeigt, in dem Hörspiele aufgezeichnet werden. Dieser Raum hatte noch den Charme der 60er Jahre wie das ganze Funkhaus einschließlich des Paternoster, den wir leider nicht ausprobieren durften Die Führung endete im Raum ohne Schall. Die Wände waren so präpariert, dass alle Geräusche leiser wurden, wenn man eine Ecke des Raumes aufsuchte. Kann man schlecht erklären, muss man erleben.

Es war so interessant und unsere beiden Betreuer haben sehr anschauend erklärt.

Wir stärkten uns nach dieser doch anstrengenden Führung bei kölschen Spezialitäten in der Pfeffermühle und führen oh Wunder ohne Zwischenfälle der DB nach Hause

 

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