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Am 26. Mai 2022
Bericht von Herma Müllenmeister

Eine Gruppe von 11 Netzwerker/innen ist an Christi Himmelfahrt auf Wandertour. Sollen wir wirklich am Vatertag wandern? Ja – wenn wir früh genug starten, gehen wir den Vätern aus dem Weg.
Gesagt, getan. Bereits um 8:30 Uhr treffen wir uns auf dem Parkplatz am Rathaus und fahren mit den Pkws nach Obermaubach. Von dort geht es mit der Rurtalbahn nach Nideggen-Brück.


Gut, dass wir so früh am Bahnsteig sind. Bis 11 Personen mit Fahrkarten ausgestattet sind – das dauert.
Trotz der frühen Stunde ist die Bahn schon gut besetzt – mit trinkfreudigen Männern (Väter???).
Nach einer kurzen Bahnfahrt beginnt unsere Wanderung.
Von Nideggen-Brück nach Zerkall führt ein schmaler, sehr schöner Weg an der Rur entlang. Alle sind begeistert und freuen sich auf die Wanderung.
In Zerkall beginnt der Weg Nr. 93 hinauf nach Burgberg mit einer Steigung, die nicht zu verachten ist. Das gute Wetter und die schöne Aussicht halten uns aber bei Laune. Mit vielen Pausen, in denen wir die Natur genießen (der Ginster blüht noch ein bisschen), erreichen wir, mittlerweile auf dem Parallelweg Nr. 35, die Höhe. Jetzt haben wir noch einen kleinen Berg zu erklimmen, auf dem der Krawutschketurm steht. Ein paar Unermüdliche klettern bis ganz nach oben, die anderen ruhen sich etwas aus.
Die Hälfte der Wanderung ist geschafft: es ist Mittag und wie bestellt erreichen wir nach ein paar Metern einen schönen Familienrastplatz mit Sitzgruppen. Alle finden an einem Tisch Platz.
Nach einer ausgiebigen Mittagspause geht es weiter. Von jetzt an geht es nur bergab. Ganz entspannt durch wunderschöne grüne Natur, Wiesen und Wald. Wir erreichen wieder die Rur, die wir nun nicht mehr aus dem Blick lassen. Nach einer kurzen Rast an einem schönen Platz mit Blick auf den Stausee starten wir zur vorletzten Etappe, und zwar noch mal den Berg rauf. Ein schmaler, steiler Pfad ist sehr vom Hochwasser betroffen. Wir gehen vorsichtig und langsam auf dem Weg nach oben. Es ist eine urige romantische Strecke. Die letzte Etappe führt uns durch den Ort Obermaubach zurück zum Parkplatz an der Staumauer und natürlich ins Cafe.
Die Strecke von 10 km ist geschafft - wir auch.
Das Cafe Flink empfängt uns mit freundlichem Personal und stellt für uns sogar ein paar Tische zusammen.
So können wir in schöner Runde unseren Kaffee und den ausgezeichneten Kuchen genießen.